Rückkehr nach Reims
Eribon, Didier (10.05.2016)Rückkehr nach Reims · Eribon, Didier
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Eribon, Didier
Reihe: edition suhrkamp
ISBN: 978-3-518-07252-3
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 10.05.2016
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Eribon, Didier
- Übersetzer: Haberkorn, Tobias
- ISBN: 978-3-518-07252-3
- Veröffentlichung: 10.05.2016
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 240 Seiten
- Maße: 122 x 22 x 200 (B/T/H)
- Gewicht: 318
- Reihe: edition suhrkamp
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Retour à Reims
- Originalsprache: fre
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entdecken
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Als sein Vater stirbt, reist Didier Eribon zum ersten Mal nach Jahrzehnten in seine Heimatstadt. Gemeinsam mit seiner Mutter sieht er sich Fotos an – das ist die Ausgangskonstellation dieses Buchs, das autobiografisches Schreiben mit soziologischer Reflexion verknüpft. Eribon realisiert, wie sehr er unter der Homophobie seines Herkunftsmilieus litt und dass es der Habitus einer armen Arbeiterfamilie war, der es ihm schwer machte, in der Pariser Gesellschaft Fuß zu fassen. Darüber hinaus liefert er eine Analyse des sozialen und intellektuellen Lebens seit den fünfziger Jahren und fragt, warum ein Teil der Arbeiterschaft zum Front National übergelaufen ist. Das Buch sorgt seit seinem Erscheinen international für Aufsehen. So widmete Édouard Louis dem Autor seinen Bestseller »Das Ende von Eddy«.
Rezensionen „Rückkehr nach Reims"
»... das Buch der Stunde, menschlich zutiefst berührend und aufschlussreich.«Frankfurter Rundschau (Michaela Maria Müller)
»Es kommt nicht so oft vor, dass man einen sozologischen Essay nicht mehr aus der Hand legen möchte, weil er sich so fesselnd liest wie ein Roman.«
Der Tagesspiegel (Florian Keisinger)
»Eribon gelingt mit seinem Werk etwas Eindrucksvolles: In der Öffentlichkeit nur in verzerrter Form präsente soziale Erfahrungen werden fassbar, unsichtbare Formen der Gewalt lesbar und sichtbar ...«
Neue Zürcher Zeitung (Robin Celikates)
»Lange nichts gelesen, was so anregt, zu Zustimmung, zu Widerspruch.«
DIE WELT (Tilman Krause)
» ... ein überragend aufschlussreiches Buch über Frankreich seit Mitterand und den Aufstieg des Front National.«
Süddeutsche Zeitung (Gustav Seibt)
»Rückkehr nach Reims beschreibt die Ratlosigkeit der liberalen, großstädtischen Milieus im Umgang mit der rückständigen, abgehängten, rechts wählenden Provinz. Hellsichtig und düster, wütend und brillant.«
DER SPIEGEL (Tobias Rapp)
»Eribon schafft es, dass einem das komplexe Geschehen in seiner Familie und in ganz Frankreich wie ein Film vor Augen erscheint.«
DER SPIEGEL (Nils Minkmar)
»Ein Buch über Frankreich, über Homosexualität und über Klassenunterschiede. Ein bewegendes, trauriges, brillantes Buch, in dem Analyse und autobiographische Erzählung wunderbar übereinstimmen.«
SWR2 (Ina Hartwig)
»Spannend wie ein Roman ... ein menschlich tief anrührendes Stück ... eine brillante Milieustudie.«
Aachener Zeitung (Joachim Zinsen)
»Superb!«
Nürnberger Zeitung (Felice Balletta)
»In welcher Intensität sich dieser Autor zur Entfaltung seiner Argumentation vor seinem großen Lesepublikum nackt macht, berührt von der ersten bis zur letzten Seite.«
neues deutschland (Christian Baron)
»Es stimmt, was so viele sagen: Buch des Jahres!«
Deutschlandfunk Kultur (René Aguigah)
Biografie – Eribon, Didier
Tobias Haberkorn, geboren 1984, studierte Literaturwissenschaft in Paris und Berlin. Heute arbeitet er als Journalist und Übersetzer.
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